#1

Acontecimentos Handelskriege

in Geschichten und Spielberichte 28.04.2017 21:29
von macu • Terminator | 687 Beiträge

Moin!

Da Scho und ich uns ja des öfteren unsere Schlümpfe um die Ohren hauen, hier nun immer mal kurze Spielberichte.

Heut wurde Firefight gespielt. Auf Schos Seite stand ein Fireteam Duo aus zwei Montessa-Knights, ein Core-Team aus vier Regulars (zwei Sanis dabei) und einem Haris aus zwei Orc-Troopern. Dazu kam eine Guardo de Assalto mit Auxbot und ein Akal-Hacker.
Ich habe ein Core-Team aus Order-Sergeants mit einem Sani, einem Multi-Sniper und einem Heavy-Rocketlauncher, einen Montessa-Knight, zwei Forward Observer-Sergeants, einen Father-Knight Hacker, einen Buleteer, einen Füsilier und einen Hospitaller-Ritter aufgestellt. HVTs haben wir vergessen.

Die Kirchentruppen konnten sich in Erwartung des Entsatzungsschlages der Truppen Acontecimentos bereits gut in dem alten Außenposten einrichten. Die schweren Waffen der Order Sergeants platzierten sich erhöht auf einem Wachturm, daneben rückte gedeckt die Drohne vor. Rechts davon hinter einer Mauer und einem weiteren Gebäude gingen die beiden schweren Ritter und der zugewiesene Unterstützungsfüsilier in Deckung. Weiter vorne waren in einem Containerstapel und auf einem zentralen Wachturm die Schlieren der termooptischen Tarnung der Frontbeobachter zu erkennen. Zwischen ihnen wurde der papsttreue Montesa-Ritter abgeschmissen.
Noch während sie in Stellung gingen, bezogen auch die einheimischen Truppen ihre Stellungen. Die Flanken gedeckt durch schwere Infanterie in Form eines Trupps Orcs und zweier abtrünniger Montessa-Ritter, unterstützt durch einen Spezialisten mit seinem Auxbot. Das Zentrum sollten vier Regulars halten. Das Schlachtfeld bot viele gute Optionen und beide Seiten hatten zahlreiche schwere Waffen aufgefahren.

Als einzig gut gedeckte Einheit wurde der Buleteer der Kirchentruppen als erstes gen Feind geschickt. Nach kurzem Vormarsch kamen die gegnerischen Orcs in Sicht und die Spitfire begann zu feuern. Während die erste Salve in einer naheliegenden Mauer einschlug, waren die Einschläge des Gegenfeuers in den umstehenden Containern zu hören. Die nachfolgende Salve ließ immerhin einen der Orcs verwundet aber noch kampffähig etwas näher an die Mauer rücken, bedeutete aber auch das Ende de schießenden Automaten. Durch das Gegenfeuer konnte sich nun jedoch der Ordenssergeant mit seinem Raketenwerfer bereit machen und feuerte nach einem fehlgehenden Richtschuss zwei Raketen in die dichtgedrängten Regulars. Doch reichte das Aufleuchten des Raketenwerfers aus, um dem Gegner einige gut gezielte Schüsse auf den Schützen abzugeben. Keine der Parteien hatte Gelegenheit, das Ergebnis ihrer Arbeit zu bewundern, denn sowohl die Regulars, als auch der Ordenssergeant gingen tödlich verwundet zu Boden. Irritiert durch die starken Verluste versuchte der acontecimentische Auxbot noch mit einer Rauchgranate die restlichen Truppen zu tarnen. Vermeintlich ohne Sicht setzte sich der Father Knight in Bewegung, um die gegnerischen Ritter mit seinem Hackingmodul vom Netz zu nehmen. Voll auf die Ausführung seines Plans konzentriert, übersah er jedoch den Bediener des Auxbots, der noch eben so an dem eigenen Rauchvorhang vorbei schaute. Einen Schuss seines Multigewehrs konnte seine schwere Rüstung nicht mehr abfangen. Trotzdem rückte er weiter vor. Der erste Ritter war nur zu erreichen, wenn er aus seiner Deckung springen würde, doch das Risiko war kalkulierbar. Das Gegenfeuer prallte an seiner Rüstung ab, als das aktive Signal der schweren Rüstung des Gegners auf der Holoprojektion verschwand. Eine flüchtig hinterhergesetzte Salve konnte den gefangenen Ritter jedoch nicht verwunden. Zu allem Überfluss schaffte es dieser sogar, sein System wieder hochzufahren. Dieser Angriff schlug fehl. Die in ihren Verteidigungspoistionen verbliebenen Einheiten eröffneten nun ein umfassendes Sperrfeuer, um den gegnerischen Vormarsch so schwierig wie möglich zu gestalten.
Mitten in dieses Sperrfeuer sprang ein todesmutiger Akal um den Father-Knight und den Hospitaller unter Beschuss zu nehmen. Überrascht von diesem Angriff gelang es den Kirchentruppen nicht, den Luftlander auszusschalten, bevor dieser den Hospitaller verwunden konnte. Erst der getarnte Sergeant in den Containern machte dem Treiben mit seinem Kombigewehr ein Ende. Doch es hatte gereicht, um die rechte Flanke deutlich zu schwächen. Dies ausnutzend preschte der frisch neugestartete Montessa-Knight vor und überrumpelte den Fatherknight. Während dieser zu Boden ging, gelang es dem Hospitaller noch, dem Montessa-Knight wenigstens eine Verwundung zu verpassen. Dieser zeigte, was ein panoceanisches Kombigewehr hergeben konnte und erschoss in einem intensiven Feuergefecht auch noch einen wartenden Ordenssergeant. Nachdem sein Bruder seinen Ordenskollegen beim Vormarsch an eine der Munitionskisten erschossen hatte, zog er sich an der eigenen Kiste weitere Rüstungsteile zusammen. Da die Positionen nun nicht zu schlecht waren, wurde auch hier nun ein umfangreiches Sperrfeuer eröffnet.
Aus der ursprünglich sehr günstigen Ausgangslage war nun schnell wieder eine Herausforderung geworden. Zwar standen noch mehr Soldaten der Kirche, doch sowohl die Bewaffnung, als auch die Positionen waren kaum ebenbürtig. Nun war Effizienz und Vorsicht angesagt - Das Stichwort des bisher unbeteiligten Scharfschützen. Drei gut gezielte Schüsse ließen den Spezialisten in seiner Stellung zusammenbrechen. Da seine erhöhte Stellung nun keine Ziele mehr bot, wurde abgebaumt und zusammen mit seinen zwei verbliebenen Brüdern ein möglichst gedeckter Vormarsch zwischen den Containern begonnen. Auf halbem Weg kam der bereits verwundete Orc in Sicht. Auch dieser konnte mit einem gezielten Schuss endlich außer Gefecht gesetzt werden, doch verirrte sich ein Schrotkorn seiner Flinte tief in den Leib des Scharfschützen. Im Stich gelassen traute sich der verbliebene Sanitäter nicht weiter in Richtung des stark verwundeten Montessa-Knights. Auf Rache aus und um den Chef des Einsatzes, den Hospitaller, zu retten, hechtete nun der Füsilier hinter seiner Hausecke hervor, um den anrückenden Montessa-Knight zu erledigen. Der Unterschied in der Ausbildungsintensität zahlte sich jedoch für den Ritter aus und ließ den Füsilier im eigenen überhasteten Angriff zu Boden gehen. Vom Schusslärm scheinbar geweckt griff nun der Frontbeobachter auf dem zentralen Wachturm, unter dem sich das Geschehen abspielte, in das Gefecht ein. Weit über die Brüstung lehnend begann er, den Montessa-Knight in einen Schweizer Käse zu verwandeln.
Obwohl sich das Blatt langsam wieder zu Gunsten der heimischen Truppen zu wenden schien, sah es doch noch nicht zu gut aus. Es fehlten schlichtweg die Ressourcen. Nun musste der zurückgebliebene Orc eingreifen. Hinter einem Container auftauchend gelang es ihm, den dort abwartenden Ordenssergeant zu liquidieren. Gleichzeitig ging auch der zweite Frontbeobachter von einem Chaincolt getroffen zu Boden.
Nun war es beinahe unmöglich geworden, diesen Brückenkopf für weitere Operationen im Namen der Kirche noch zu sichern. Der verbliebene Montessa-Knight war nicht zu erreichen. Doch der Orc hatte sich zu weit aus der Deckung getraut. Seinen Brüdern beraubt schlich der verbliebene Sanitäter um die Containerecke. Im anschließenden Feuergefecht konnte dieser jedoch nur einen leichten Trefferer landen, gleichzeitig aber selbst ungetroffen bleiben.
Das Ziel der Truppen Aontecimentos war eigentlich erreicht - Die Kirchentruppen zurück zu drängen, um sie nun endlich wieder nach NeoTerra zurückschicken zu können. Doch erlaubte es das ihnen innewohnende Temperament nicht, nun einfach auf den gegnerischen Abzug zu warten. Stattdessen sollten Fakten geschaffen werden. Im Adrenalinrausch verfehlte der Orc den Sanitäter, der seine Chance nutzte und den schwer gepanzerten Kontrahenten im Gegenzug ausschaltete. Nun weiter beunruhigt, stürmte der letzte Montessa-Knight auf den Hospitaller zu ohne auf seine Verteidigung zu achten. Inzwischen von der ersten Verwundung erholt, gelang es dem Hospitaller dem Angreifer einen stoppenden Schuss zu verpassen. Nur sein Gelübde hinderte ihn daran, den anderen Ritter nun auch zu töten.
Auch wenn die Kirchentruppen mit letzten Kräften das Areal hatten halten können - Ein Sieg war dies auf keinen Fall.

Bald gehts weiter!

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