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[AoS] Eine böse Vorahnung

in Geschichten und Spielberichte 03.06.2017 20:38
von macu • Terminator | 687 Beiträge

Moin!

Hier entsteht eine kleine AoS-Kampagne zwischen Eldarions Waldelfen und meinen Seraphon.

Zitat

Mitten in der Schlacht überkam den Starseer Loka'ka eine Vision. Eine Hand voll Gegenstände, zusammengetragen von schwargekleideten Menschen. Plötzlich entfesselt sich ein schwarzer Strudel, verschlingt die Akolythen und hinterlässt nur eine schemenhafte Gestalt. So plötzlich, wie sie kam, ist die Vision auch schon gegangen. Nur ein Gefühl des Unheils und des Bekannten verbleibt. Einige Augenblicke vergehen, ehe sich der Starseer wieder auf das Gefecht konzentrieren kann.
Eine Horde Nurgle-Dämonen hatte einen alten, lange vergessenen Tempel besetzt und korrumpiert. Geschickt von seinem uralten Meister war es Lako'ka aufgetragen, den Tempel wieder zu reinigen. Bis hierhin war dies nicht weiter schwierig gewesen, nur hatte es eine kleine Gruppe Nurglinge geschafft, mit einigen heiligen Reliqien in die angrenzenden Wälder zu entkommen. Eine Kohorte Sauruskrieger war bereits entsandt, um sie zur Strecke zu bringen.
Als der Tempel nach einer weiteren halben Stunde gesäubert war, fehlte von der Kohorte jedoch noch immer jede Spur, sodass der Starseer sich gezwungen war, eine kleinere Streitmacht loszuschicken. Immerhin könnte es auch zu Komplikationen gekommen sein. Sein Adjutant Leco sollte die Bergung der Artefakte beaufsichtigen. Geführt wurde die Gruppe von einem erfahrenen Saurus-Hornnacken, welcher eine weitere Gruppe Sauruskrieger und einen blinden Troglodon befehligte. Ein Scar-Veteran auf Carnosaurus führte zudem eine größere Gruppe Echsenreiter an, um den fliehenden Nurglings notfalls den weiteren Fluchtweg abzuschneiden.
In den Ruinen einer lange vergessenen Stadt erahnte Leco die Artefakte. Weder von Dämonen, noch von den Sauruskriegern war etwas zu sehen. Doch eine andere, bedrohliche Präsenz war zu spüren. Jeder Schritt war begleitet von einem unheilvollen Rauschen. Dennoch wurde der Befehl zum Ausschwärmen gegeben, um die Artefakte zu sichern. Auf der rechten Flanke war das Brechen der Äste zu hören, als der Carnsaurus und die weitere Kavallerie losspurtete. Auf der linken Flanke wurden die leisen Befehle des Hornnackens durch das Zischen des Troglodons übertönt, der sich vorsichtig durch die Bäume arbeitete. Plötzlich wurde das Zischen durch ein Pfeifen ersetzt, welches kurz darauf wieder zu einem Zischen wurde. Mehrere Sauruskrieger brachen von Pfeilen durchbohrt zusammen und einige Echsenreiter brachen tödlich verwundet in das Unterholz. Nun war Eile geboten. Schneller wurden Krieger und Reiter in die Richtung getrieben, aus der der Pfeilhagel kam.Doch ohne den Feind selbst zu sehen, irrten die Echsen mehr, als dass sie angriffen. Nur der Troglodon konnte sich auf seine scharfen Sinne verlassen. Mit einem scharfen Luftzug spie er eine Ladung ätzenden Schleim quer durch den Wald. Ein leiser Aufschrei genügte ihm, um seine Beute auszumachen. Während die Eskorte aus Sauruskriegern aus dem Weg sprang, sprintete der Troglodon los. Hinter einer Baumgruppe kamen mehrere Reihen elfischer Bogenschützen in Sicht, aber auch eine alte Turmruine. Vom Blutrausch getrieben nahm der ohnehin schon blinde Saurier gar keine Notiz von der Ruine und bemerkte in seinem Ansturm schon überhaupt nicht die leicht herunter hängende Ecke des oberen Turmteiles. Wo zuvor noch scharfe Befehle durch den Wald hallten, wurden sie unächst von einem ohrenbetäubenden Krachen ersetzt und sogleich von einem ebensolauten, melodischen Lachen übertönt. Anstatt in die Reihen der Elfen zu krachen, hatte der Troglodon die Turmruine gestreift und sich direkt an der herabhängenden Ecke das Genick gebrochen. Der massige Körper riss mit dem verbleibenden Schwung den restlichen Turm ein. Doch auch dies verletzte keinen der Elfen.
Noch vom Gelächter der Elfen begleitet schlugen derweil weitere Pfeile in den Reihen der Saurier ein. Leco konnte noch erspähen, wie auch der Carnosaurus zu Boden ging, bevor er zusammen mit dem Hornnacken beschloss, die Artefakte verloren zu geben. Zumindest für den Moment.

Loka'ka war außer sich. Wäre es nicht schlimm genug, die Truppen und die Artefakte verloren zu haben. Doch seine Vision in Verbindung mit dem Wissen, die Artefakte an die Elfen verloren zu haben, zerriss ihn fast. Ein bisher ungekanntes Unbehagen erfüllte ihn. Die Artefakte müssen zurück gebracht werden, um jeden Preis. Auch wenn er den Grund noch nicht kannte, es wird ein guter sein.
Und so beginnt die Jagd in den Wäldern.



Bis dann!

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